Sprecher Markus Raatz | CEO | Ceteris AG
Inhalt Wird man einmal im Krankenhaus behandelt, dann ist das Interesse aller natürlich, dass es einem schnell wieder besser geht. Aber danach geht ein großer Teil der Arbeit erst richtig los: Wieviel bekommt das Krankenhaus dafür, und wie verteilt man die Erlöse bei stationären oder teilstationären Fällen zwischen der entlassenden und der aufnehmenden Station? Im Krankenhauscontrolling vergleicht man die tatsächliche Verweildauer mit dem Richtwert nach DRG (Diagnosis Related Groups), errechnet aus Haupt- und Nebendiagnosen, Prozeduren und Nebenbedingungen jedes einzelnen Falles. Mittels DRG und Bewertungsrelation (BW) errechnet man sich die CaseMixPunkte (CMP), und ermittelt je nach Verweildauer Zu- bzw. Abschläge. Dann bestimmt man Kennzahlen wie den DayMixIndex (DMI), um irgendwann abrechen zu können. Es gibt unendlich viel zu berechnen; etwa die Auslastung aufgestellter Betten, bei der die tatsächliche Anzahl belegter Betten pro Station schon mal vom Krankenhausplan abweichen kann. Interessant ist hierbei auch die Mitternachtsstatistik, denn nur ein Bett, das um 23:59 belegt ist, gilt auch als belegt!
Bei diesen vielen Sonderfällen hilft oft auch keine fertige Software; und deshalb greifen immer mehr Krankenhauscontroller zur „Selbsthilfe“, am besten mit Power BI! In diesem Vortrag zeigen wir an anonymisierten Daten einmal, wie leicht es ist, in dieser Zahlenwüste überraschende Erkenntnisse zu gewinnen, mit denen richtig Kosten gespart werden können.