Ceteris auf dem Data Festival 2019 in München

Blumenkränze, Nebelmaschine und Seifenblasen: Das Data Festival hatte nichts mit einer normalen Tech-Konferenz zu tun. Über 450 Teilnehmer aus 16 Nationen kamen in München zusammen, um sich miteinander zu vernetzen und sich über Data Science, Machine Learning, Blockchain und Data Visualization auszutauschen und weiterzubilden. Wir waren natürlich dabei!

Teilnehmer aus Australien, Brasilien, Japan und vielen weiteren Ländern staunten nicht schlecht, als der Countdown zur dreitägigen Tech-Konferenz „Data Festival“ begleitet von Strobo-Licht und lauter Elektro-Musik losging. Lautes Raunen ging durch den Raum und von Beginn an war klar: Hier herrscht ein ganz anderer Wind, als auf standardmäßigen Konferenzen. Die Mission des Data Festivals lautet: Deutschland muss beim Thema Artificial Intelligence aufholen. Während es 2018 noch 250 Teilnehmer waren, meldeten sich dieses Jahr über 450 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt an. Vertreten waren über 130 Unternehmen aus zwölf Industrien – Ein Beweis dafür, dass KI längst Einzug in nahezu jede Branche hält!

Deutsche Unternehmen hinken in Sachen Data Science hinterher. Julia Butter von der Scout24 AG bringt es in ihrem Vortrag auf den Punkt: „AI ist wie Teenager Sex. Alle reden darüber, die wenigsten tun es und die, die es tun fragen sich, ob sie es richtig machen.“ Um aus Fehlern zu lernen und einen ehrlichen Austausch für Data und AI-Experten zu ermöglichen, endete das Event mit den sogenannten Fuckup Sessions. Anwenderunternehmen wie Continental, BASF und Telefónica zogen blank und sprachen sehr ehrlich über gescheiterte Projekte. Wir finden, dass dies ein wichtiger Unterschied zu anderen Konferenzen darstellt, deren Ziele häufig eher Werbeeffekte sind, anstatt der Aufbau einer Community.

Unser Fazit: Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder!